Self-Monitoring Ausgänge

Self-Monitoring Ausgänge

Die Monitorisierung unbegleiteter Ausgänge ermöglicht detailliert die Gestaltung der freien Zeit ausserhalb der Vollzugsinstitution im Hinblick auf den Umgang mit deliktrelevanten Problembereichen zu dokumentieren, um Interventionsstrategien abzuleiten und einzuüben.

Vollzugsverlauf-Monitoring

Vollzugsverlauf-Monitoring

Die standardisierte Monitorisierung der Entwicklung relevanter Faktoren sowohl auf der Ebene der Person wie auch auf der Ebene der Umwelt erlaubt Rückschlüsse über die qualitative Wirkung der Programme und Massnahmen zu treffen, um Akzentuierungen bzw. Priorisierungen in der weiteren Vollzugsausgestaltung

Medical Treatment-Monitoring

Medical Treatment-Monitoring

In der Behandlung beispielsweise von Sexualstraftätern durch antiandrogene Medikamente ist die libidosenkende Wirkung breit abgestützt dokumentiert. Ob und in welcher Weise dem Einsatz entsprechender Medikamente eine Wirkung hinsichtlich spezifischer rückfallrelevanter Faktoren im Einzelfall zugeschrieben kann, wird durch den Einsatz einer

Verhaltens-Monitoring

Verhaltens-Monitoring

Verhaltensbeobachtungen im Vollzugsalltag erlauben potenziell wertvolle Einblicke in sowohl erwünschte wie auch unerwünschte Verhaltensveränderungen während dem Massnahmenverlauf. Hierbei liegt der Fokus auf einer systematischen Erfassung des beobachtbaren Verhaltens durch unterschiedliche Berufsgruppen, um insbesondere Einblicke “hinter die Kulissen” zu erhalten, die

Einzelfallanalysen

Einzelfallanalysen

Einzelfallanalysen beziehen sich auf den konkreten Fall bzw. Klienten mit seiner spezifischen Problemstellung (z.B. deliktrelevante Problembereiche) mit dem Ziel, bestehendes Faktenwissen zu überprüfen, Bedingungswissen systematisch zu analysieren und Veränderungswissen hypothesengeleitet zu generieren und überprüfen.

Evaluationsstudien

Evaluationsstudien

Der Massnahmenvollzug verlangt die Anwendung theoretisch und empirisch fundierter Behandlungs- und Massnahmenprogrammen. Um die empirisch fundierte Basis der Massnahmen auf deren Wirksamkeit hin zu überprüfen, können mittels “Digitalem Self Monitoring System” Evaluationsstudien zur Messung des “Therapieerfolges” unterschiedlicher Programme sowohl für

Systempräsentation

Zum DSMS-Forensik System

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EXEMPLARISCHE SYSTEMKOMPONENTEN

Risk Sampling System

Tracking System

Social Network Analysis

Risk Profiling

Digitales (Self-) Monitoring System

Eine spezifische Herausforderung in den Lockerungsstufen des offenen Massnahmenvollzugs ist der Aufbau eines funktionalen Umgangs mit deliktrelevanten Problembereichen beispielsweise während den unbegleiteten Ausgängen (Koschate, 2015). Zur Erkennung und Modifikation von dysfunktionalen Verhaltensmustern werden Self-Monitoring Systeme in unterschiedlichen psychologischen Handlungsfeldern bereits

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Risk Sampling System

Durch webbasierte Befragungen werden quantitativ und qualitativ die Konfrontation bzw. der Umgang mit deliktrelevanten Problembereichen in natürlicher Umgebung zeitnahe als Grundlage für den Aufbau von Interventions- und Copingstrategien evaluiert.

Tracking System

Durch das Tracking System werden Informationen über die Bewegungsabläufe in einem geografischen Raum während einer definierten Zeit gesammelt. Ziel ist die frühzeitige Identifikation aufsuchenden bzw. geplanten Verhaltens bezügliche deliktassoziierter Situations- und Umweltvariablen.

Social Network Analysis

Analysiert werden die Kontaktnahme und Bezüge zu den sozialen Netzwerken der Zielpersonen und die damit verbundenen Risiko- und Schutzfaktoren.

Risk Profiling

Die Dokumentation spezifischer Risikoprofile und die Einordung des Einzelfalls innerhalb spezifischer Risikodimensionen ergänzen die Systemkomponenten in individualisierte Weise .